Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen der AMNAU GmbH, Kronenstraße 13, 30161 Hannover (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung der Software-as-a-Service-Lösung „MetronHR" (nachfolgend „Dienst" oder „Software").
(2) Das Angebot des Anbieters richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind von der Nutzung ausgeschlossen.
(3) Diese AGB gelten ausschließlich. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
(4) Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Der Kunde wird über Änderungen mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail informiert. Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die Änderungen als genehmigt. Im Falle eines Widerspruchs kann der Kunde den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderungen kündigen.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die cloudbasierte HR-Software „MetronHR" zur Zeiterfassung, Abwesenheitsverwaltung und Personalmanagement als Software-as-a-Service (SaaS) zur Verfügung.
(2) Der Funktionsumfang der Software ergibt sich aus der jeweils aktuellen Leistungsbeschreibung auf der Website des Anbieters sowie dem gewählten Tarif des Kunden.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, die Software weiterzuentwickeln und anzupassen, soweit dies für den Kunden zumutbar ist und der wesentliche Leistungsumfang erhalten bleibt.
§ 3 Vertragsschluss, Registrierung und Testphase
(1) Die Darstellung der Software auf der Website des Anbieters stellt kein verbindliches Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.
(2) Der Kunde gibt durch Abschluss des Registrierungsprozesses ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Nutzungsvertrages ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter das Angebot durch Freischaltung des Kundenkontos annimmt.
(3) Bei der Registrierung ist der Kunde verpflichtet, wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese bei Änderungen unverzüglich zu aktualisieren.
(4) Der Anbieter gewährt dem Kunden eine kostenlose Testphase von 14 Tagen ab Registrierung. Während der Testphase kann der Kunde die Software unverbindlich testen. Nach Ablauf der Testphase muss der Kunde aktiv ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen, um die Software weiter nutzen zu können. Erfolgt kein Abschluss eines Abonnements, wird der Zugang deaktiviert und die Mandantendaten werden innerhalb von 6 Monaten gelöscht.
§ 4 Leistungen des Anbieters
(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die Software über das Internet zur Nutzung bereit. Die Software wird auf Servern der Hetzner Online GmbH in deutschen Rechenzentren betrieben.
(2) Der Anbieter führt regelmäßige Datensicherungen durch. Die Daten werden in deutschen Rechenzentren gespeichert und gemäß den Anforderungen der DSGVO verarbeitet.
(3) Der Anbieter stellt dem Kunden Support per E-Mail unter support@amnau.de zur Verfügung.
§ 5 Pflichten des Kunden
(1) Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Bei Verdacht auf unbefugte Nutzung ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.
(2) Der Kunde trägt die Verantwortung für die Rechtmäßigkeit der von ihm eingegebenen Daten und deren Verarbeitung. Er stellt sicher, dass die Nutzung der Software im Einklang mit allen anwendbaren Gesetzen erfolgt.
(3) Der Kunde verpflichtet sich, die Software nicht missbräuchlich zu nutzen, insbesondere nicht zur Übertragung von Schadsoftware oder zur Durchführung von Handlungen, die die Sicherheit oder Stabilität der Systeme des Anbieters beeinträchtigen können.
§ 6 Preise, Lizenzen und Zahlungsbedingungen
(1) Die Preise ergeben sich aus der jeweils gültigen Preisliste auf der Website des Anbieters. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Die Abrechnung erfolgt pro Nutzer. Der Kunde kann zwischen monatlicher und jährlicher Abrechnungsweise wählen.
(3) Die Rechnungsstellung erfolgt im Voraus für den vereinbarten Abrechnungszeitraum.
(4) Als Zahlungsmethoden stehen PayPal, Kreditkarte und SEPA-Lastschrift (über Stripe) zur Verfügung.
(5) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen. Nach erfolgloser Mahnung kann der Anbieter den Zugang zur Software sperren.
(6) Der Anbieter ist berechtigt, die Preise mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen zum Ende des aktuellen Abrechnungszeitraums anzupassen. Der Kunde hat in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht.
§ 7 Vertragslaufzeit und Kündigung
(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen.
(2) Der Vertrag kann von beiden Parteien jederzeit zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt werden. Bereits gezahlte Entgelte für den laufenden Abrechnungszeitraum werden nicht erstattet.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde mit der Zahlung von Entgelten länger als 30 Tage in Verzug ist oder gegen wesentliche Vertragspflichten verstößt.
(4) Die Kündigung kann über das Kundenportal oder in Textform (E-Mail genügt) erfolgen.
§ 8 Daten und Datenschutz
(1) Der Kunde bleibt Eigentümer aller von ihm in die Software eingegebenen Daten. Der Anbieter erhält lediglich die zur Leistungserbringung erforderlichen Nutzungsrechte.
(2) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden. Die Einzelheiten werden in einem gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO geregelt. Der AVV steht dem Kunden im Kundenmenü der Software zum Abschluss zur Verfügung.
(3) Nach Beendigung des Vertrages hat der Kunde das Recht, seine Daten zu exportieren. Der Anbieter wird die Daten nach Ablauf einer Frist von 30 Tagen nach Vertragsende löschen, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
§ 9 Subunternehmer
Der Anbieter ist berechtigt, zur Erbringung seiner Leistungen Subunternehmer einzusetzen. Derzeit wird die Hetzner Online GmbH als Hosting-Dienstleister eingesetzt.
§ 10 Gewährleistung und Haftung
(1) Der Anbieter gewährleistet, dass die Software im Wesentlichen der Leistungsbeschreibung entspricht. Unerhebliche Abweichungen begründen keine Gewährleistungsansprüche.
(2) Mängel werden vom Anbieter im Rahmen der Nacherfüllung beseitigt. Der Kunde hat Mängel unverzüglich nach Entdeckung anzuzeigen.
(3) Die Haftung des Anbieters für Schäden ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und nur in Höhe des vorhersehbaren, vertragstypischen Schadens.
(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.
§ 11 Referenznennung
Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden als Referenzkunden zu nennen (z.B. auf der Website oder in Marketingmaterialien). Der Kunde kann dieser Nutzung jederzeit durch schriftliche Mitteilung an den Anbieter widersprechen.
§ 12 Geheimhaltung
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Vertragsbeziehung erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertrages fort.
§ 13 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Hannover.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
(4) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform.
Stand: Februar 2026