Wie richte ich das Terminal ein und wie wird daran gebucht?
Das Gerät meldet sich mit einem Kürzel an, Geschäftsführung oder Personalverwaltung bestätigt die Kopplung im Browser. Danach bekommt jede Person eine Karte zugewiesen. Am Gerät genügt Vorhalten: Aus Kommen und Gehen entsteht ein Zeiteintrag im selben Zeitkonto wie bei Browser und App. Biometrische Daten liest das Gerät nicht.
Stand: September 2026
Das Gerät koppeln
Die Kopplung läuft bewusst in zwei Schritten und über zwei Geräte. Das Terminal nennt beim Anmelden keinen Betrieb, es nennt nur ein Kürzel. Die Zugehörigkeit entsteht erst, wenn jemand im Browser bestätigt. Ein Gerät, das irgendwo eingeschaltet wird, gehört damit zu niemandem.
- Das Gerät einschalten. Es meldet sich an und zeigt ein Kürzel auf dem Bildschirm.
- Im Browser unter den Terminaleinstellungen die wartende Kopplung mit diesem Kürzel bestätigen. Das dürfen Geschäftsführung und Personalverwaltung.
- Das Gerät fragt zyklisch nach und bekommt mit der Bestätigung seine Zugangsdaten. Ab jetzt darf es Buchungen senden.
- Die Leservariante des Geräts einstellen. Dieselbe Karte wird je nach verbauter Leserbauform unterschiedlich gelesen, ohne die richtige Angabe passen die Nummern nicht zusammen.
- Bei Bedarf Ruhezustand und Aussehen setzen: nach welcher Zeit der Bildschirm abdunkelt und wann er ganz abschaltet.
Karten zuweisen
Eine Karte gehört zu genau einer Person. Zwei Wege führen dorthin, und der zweite spart das Abtippen.
- Entweder die Kartennummer in der Kartenübersicht eingeben und der Person zuordnen.
- Oder die Karte einmal am Gerät vorhalten. Sie erscheint dann unter den unbekannten Leseversuchen und wird von dort aus einer Person zugewiesen.
- Die Zuordnung prüfen. Die Übersicht zeigt alle Karten des Betriebs, die Karten je Person und die Personen, denen sich noch eine zuweisen lässt.
- Eine verlorene Karte wird gesperrt. Sie bucht danach nicht mehr und gibt auch keine Saldoauskunft.
- Eine Zuordnung lässt sich ganz entfernen, die Karte ist dem Betrieb danach unbekannt.
- Unbekannte Leseversuche sammeln sich mit Zähler in ihrem eigenen Reiter und lösen bewusst keine Meldung aus. Sie stehen ohnehin dort, wo sie bearbeitet werden.
So wird am Gerät gebucht
Karte vorhalten, fertig. Das Gerät schickt Kommen und Gehen als signierte, fortlaufend verkettete Folge an den Server, und der prüft vor dem Speichern Signatur, laufende Nummer und den Anschluss an die vorherige Buchung. Eine nachträglich eingeschobene oder veränderte Buchung fällt damit auf.
Sobald ein Gehen einen Abschnitt schließt, entsteht daraus ein Zeiteintrag in der Zeiterfassung. Der Terminalweg speist also dieselben Zeitkonten wie Browser und App, es gibt keine zweite Zeitrechnung daneben.
Wer seine Karte vorhält, sieht am Gerät seinen Vornamen und den eigenen Stand des Zeitkontos. Fremde Stände zeigt das Gerät nicht.
Wenn eine Buchung nicht aufgeht
Nicht jede Buchung ergibt von selbst eine erfasste Zeit. Wer das Gehen vergisst, hinterlässt einen offenen Abschnitt. Ein täglicher Lauf schreibt geschlossene Paare nach, die noch keinen Zeiteintrag haben, und meldet die offenen Abschnitte.
Offene Abschnitte werden ausdrücklich nicht automatisch geschlossen. Eine erfundene Endzeit sähe aus wie eine Messung, und genau das soll eine Zeiterfassung nicht produzieren. Solche Fälle sammeln sich stattdessen als Klärungsfälle: Die Buchung ist gespeichert, sie braucht eine Entscheidung.
Über die Zahl der offenen Klärungsfälle informiert höchstens einmal am Tag eine Meldung an Geschäftsführung und Personalverwaltung, und zwar nur auf der Glocke in der Anwendung, ohne Push und ohne E-Mail.
Die Schritte hier beschreiben ein laufendes System. Wer noch keines hat, richtet es in der Testphase ein und behält alles, was dabei entsteht.
Geräte im Betrieb halten
Das Gerät meldet sich regelmäßig. Daraus entsteht sein Zustand in der Geräteliste, und daraus wird erkannt, wenn es zu lange schweigt. Die Meldung darüber nennt die Anzahl stummer Geräte, nicht das einzelne Gerät, und sie ist der einzige Terminalbefund, der zusätzlich eine E-Mail auslöst.
Auffälligkeiten stuft der Server selbst ein: ungültige Signatur, Lücke oder Rücksprung in der laufenden Nummer, Kettenbruch, fremde Zugehörigkeit, Zeitabweichung, unbekannte, gesperrte oder mehrdeutige Karte. Gemeldet wird davon nur, was jemand beheben kann und was ihn sonst auf keinem anderen Weg erreicht.
Drei Vorgänge, die leicht verwechselt werden. Sie tun Verschiedenes.
| Vorgang | Was danach gilt | Wann er passt |
|---|---|---|
| Gerät sperren | Das Gerät nimmt keine Buchungen mehr an, bleibt mit seiner Historie in der Liste. | Verdacht, Reparatur, vorübergehende Stilllegung. |
| Kopplung lösen | Die Bindung an den Betrieb ist aufgehoben, das Gerät lässt sich neu koppeln. | Umzug an einen anderen Standort oder Neuaufsetzen. |
| Gerät archivieren | Es verschwindet aus der laufenden Liste, seine Buchungen bleiben erhalten. | Ausmusterung. Alte Zeiten müssen nachvollziehbar bleiben. |
Gerät sperren
- Was danach gilt
- Das Gerät nimmt keine Buchungen mehr an, bleibt mit seiner Historie in der Liste.
- Wann er passt
- Verdacht, Reparatur, vorübergehende Stilllegung.
Kopplung lösen
- Was danach gilt
- Die Bindung an den Betrieb ist aufgehoben, das Gerät lässt sich neu koppeln.
- Wann er passt
- Umzug an einen anderen Standort oder Neuaufsetzen.
Gerät archivieren
- Was danach gilt
- Es verschwindet aus der laufenden Liste, seine Buchungen bleiben erhalten.
- Wann er passt
- Ausmusterung. Alte Zeiten müssen nachvollziehbar bleiben.
Wartung am Gerät
Der Wartungsbereich am Gerät öffnet sich nur mit zwei Dingen zugleich: einer Karte, deren Person die passende Rolle trägt, und der hinterlegten PIN. Die Rollenliste dafür ist dieselbe wie in der Verwaltung im Browser, damit beide nicht auseinanderlaufen. Die Verwaltung sieht, wie viele Karten diesen Zugang öffnen können.
Steht ein Gerät ohne Netz, gibt es einen zweiten Weg über den Support: Eine eigene Seite erzeugt nach Vorname und Einmalkennwort einen achtstelligen Code. Diese Seite zeigt keine Betriebsdaten und öffnet keinen Zugang zur Anwendung.
Was das Terminal nicht tut
Es liest keine biometrischen Daten. Kein Fingerabdruck, kein Gesichtsbild. Die Karte ist ein Erkennungsmerkmal und kein Nachweis der Person, deshalb hängt an ihr auch nichts, was mehr wäre als Buchen und die eigene Saldoauskunft.
Es ersetzt die anderen Wege nicht. Browser, App und Terminal lassen sich im selben Betrieb mischen, und niemand muss ein privates Gerät benutzen, damit seine Zeit erfasst wird.
Nachgefragt
- Brauchen wir für jede Person eine eigene Karte?
- Ja, eine Karte gehört zu genau einer Person. Sie lässt sich über die Kartennummer zuweisen oder, bequemer, indem sie einmal am Gerät vorgehalten und danach aus den unbekannten Leseversuchen heraus zugeordnet wird.
- Was passiert, wenn das Gerät kein Netz hat?
- Das Gerät holt sich den Kartenbestand vorab, damit es auch ohne Verbindung entscheiden kann, welche Karte bekannt ist. Für den Fall, dass ein Gerät ohne Netz freigeschaltet werden muss, gibt es einen Code über den Support.
- Jemand hat vergessen auszustempeln. Was nun?
- Der Abschnitt bleibt offen und wird als Klärungsfall gemeldet. Automatisch geschlossen wird er nicht, weil eine gesetzte Endzeit wie eine echte Messung aussähe. Die Entscheidung trifft die Verwaltung, und die Korrektur läuft danach über die Zeiterfassung.
- Sieht jemand am Gerät die Zeiten der anderen?
- Nein. Wer seine Karte vorhält, sieht seinen Vornamen und seinen eigenen Zeitkontostand. Wer gerade im Haus ist, sehen Geschäftsführung und Personalverwaltung in der Anwendung, nicht am Gerät.
- Wie viele Geräte kann ein Betrieb koppeln?
- Die Zahl ist nicht begrenzt. Jedes Gerät wird einzeln gekoppelt, trägt seine eigene Leservariante und erscheint mit seinem Zustand in der Geräteliste.
Beschreibt den Stand der Anwendung am September 2026. Was sich im Produkt ändert, steht in den Produkt-Updates.
Herausgeberin: AMNAU GmbH
Redaktionell verantwortlich: Ugur Aydogan, Produktentwicklung.
Zuletzt fachlich geprüft: September 2026
Nachlesen ist das eine. Es selbst einzurichten dauert einen Nachmittag.
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