Nach Anwendungsfall

Zeiterfassung für eine Praxis mit zwölf Mitarbeitenden

Bei zwölf Beschäftigten kostet MetronHR 60 € im Monat im Team-Tarif und 120 € im Professional-Tarif. Teuer wird diese Größe dort, wo je Standort abgerechnet wird oder eine Grundgebühr über allem steht: Beides trifft kleine Betriebe härter als große.

Stand:September 2026

Warum zwölf Beschäftigte eine eigene Frage sind

Zwischen fünf und zwanzig Personen liegt die Größe, bei der Handarbeit gerade zu teuer und Konzernsoftware deutlich zu groß wird. Der Monatsabschluss kostet bereits ein bis drei Stunden, aber niemand hat eine Personalabteilung, die ein Einführungsprojekt begleitet.

Gleichzeitig wirken hier Preismodelle anders als in den Beispielrechnungen der Anbieter. Eine Grundgebühr von 99 € verteilt sich auf hundert Personen kaum, auf zwölf sehr wohl: das sind 8,25 € je Person, bevor die erste Lizenz gezählt ist.

Monatspreis bei zwölf Beschäftigten, Listenpreise ohne Umsatzsteuer

  • MetronHR Team

    Listenpreis
    5 € je Person
    Was bei zwölf Personen daraus folgt
    60 €, Zeiterfassung und Abwesenheiten enthalten
  • MetronHR Professional

    Listenpreis
    10 € je Person
    Was bei zwölf Personen daraus folgt
    120 €, zusätzlich Schicht- und Einsatzplanung
  • MEP24

    Listenpreis
    ab 99 € je Monat
    Was bei zwölf Personen daraus folgt
    mindestens 99 €, minutengenaue Erfassung mit Terminal ist ein kostenpflichtiges Zusatzmodul
  • Ordio

    Listenpreis
    ab 89 € je Standort
    Was bei zwölf Personen daraus folgt
    mindestens 89 €, Zeiterfassung beginnt erst im Plus-Paket ab 129 € je Standort
  • TimeTac

    Listenpreis
    ab 19,50 € Basisgebühr
    Was bei zwölf Personen daraus folgt
    Basisgebühr plus Nutzungsgebühr je Modul und Person, Endpreis nicht öffentlich
  • Timebutler

    Listenpreis
    ab 29,95 € je Monat
    Was bei zwölf Personen daraus folgt
    Grundpreis für die kleinste Staffel, Umfang je Paket verschieden

Fremdangaben von den Preisseiten der Anbieter, abgerufen am 02. und 03. September 2026. „Ab"-Preise sind Einstiegspreise: wo Module, Standortgebühren oder Mindestabnahmen dazukommen, steht das in der dritten Spalte. Die belegte Einzelbetrachtung je Anbieter steht auf den Vergleichsseiten.

Was in einer Praxis zusätzlich zählt

Der Preis entscheidet selten allein. In Arzt-, Zahnarzt- und Tierarztpraxen kommen drei Punkte dazu, die in einer Agentur keine Rolle spielen.

  • Am Empfang steht ein Rechner, im Behandlungszimmer nicht. Wer dort stempeln soll, braucht ein Terminal oder eine App.
  • Auszubildende unter 18 fallen unter das Jugendarbeitsschutzgesetz, mit engeren Grenzen als das Arbeitszeitgesetz. Eine Software, die nur gegen das ArbZG prüft, übersieht das.
  • Sprechstunde, Labor und Anmeldung sind verschiedene Tätigkeiten mit verschiedenen Qualifikationen. Ein reiner Schichtplan bildet das nicht ab.

Was es bei dieser Größe nicht braucht

Eine Einführungsbegleitung, eine Pflichtschulung und einen bezahlten Einrichtungstag. Für zwölf Personen ist die Einrichtung ein Nachmittag: Mitarbeitende anlegen, Arbeitszeitmodell zuweisen, Erfassungsweg wählen.

Ebenso wenig braucht es eine Mindestlaufzeit. Wer zum ersten Mal ein System einführt, weiß nach vier Wochen mehr als nach vier Angeboten, und ein Irrtum darf dann nichts kosten.

Nachlesen:Preisseiten von MEP24, Ordio, TimeTac und Timebutler, abgerufen am 02. und 03.09.2026 · Preise von MetronHR aus lib/constants/pricing.ts, Stand 04.09.2026

Angaben zu Mitbewerbern stammen von deren öffentlich zugänglichen Seiten und können sich ändern. Das ist keine Rechtsberatung, bei einem konkreten Fall im Betrieb fragst du besser jemanden mit Zulassung.

Häufige Fragen

Was uns dazu am häufigsten gefragt wird.

Bei MetronHR 60 € im Monat im Team-Tarif (Zeiterfassung, Abwesenheiten, Überstunden) und 120 € im Professional-Tarif (zusätzlich Schicht- und Einsatzplanung, Personalakte, Änderungshistorie der Zeiteinträge). Keine Setup-Pauschale, keine Mindestlaufzeit, monatlich anpassbar.

Wenn die Dienste nicht geplant, sondern nur erfasst werden: ja. Sobald Sprechstunde, Labor und Anmeldung im Voraus besetzt werden und dabei Qualifikationen zu beachten sind, braucht es die Einsatzplanung aus dem Professional-Tarif.

Mit einer Karte am Terminal, einem Android-Gerät an der Wand. Es braucht kein privates Handy und keine biometrischen Daten. Wer am Rechner sitzt, stempelt im Browser, wer unterwegs ist, in der App. Die drei Wege lassen sich im selben Betrieb mischen.

Die Lizenzzahl lässt sich monatlich nach oben und nach unten anpassen. Abgerechnet wird je Person, nicht je Standort und nicht nach einer im Voraus gekauften Staffel.

Als Excel-Monatsübersicht je Person mit Soll, Ist, Überstunden, Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden sowie Urlaubs- und Krankheitstagen, wahlweise auch als CSV. Die Zuschlagslage ist nach § 3b EStG getrennt ausgewiesen, der Monat ist festgeschrieben, bevor die Datei entsteht.

Steht deine Frage nicht dabei? Schritt für Schritt erklärt ist die Bedienung im Hilfezentrum.

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