Ohne Handy

Stempeln ohne Diensthandy und ohne privates Gerät

Nicht jeder Betrieb kann oder will Diensthandys stellen, und niemand muss sein privates Gerät dafür hergeben. Ein Terminal an der Wand und eine Karte je Person lösen das: Karte vorhalten, Kommen und Gehen wechseln automatisch. Ohne Anmeldung, ohne App, ohne Fingerabdruck.

  • Kein privates Gerät nötig, die Karte reicht
  • Kein Fingerabdruck, kein Gesichtsbild
  • Bucht weiter, wenn das Netz ausfällt

Zuletzt geprüft am 4. September 2026

Das Dashboard von MetronHR im Browser: Team-Kalender mit Urlaub und offenen Anträgen, gearbeitete Stunden und Überstunden.
DashboardPraxis Dr. Lindner · Mittwoch, 21. Oktober
01:24:153
Hallo, Dr. Lindner3 Anträge warten auf dich. 9 von 12 sind heute da.Anträge ansehen
Heute gearbeitet3:49h
Urlaub übrig13 Tage
Überstunden+12:30h
Offene Anträge3
Team-Kalender 19.–30. Oktober
MoDiMiDoFrMoDiMiDoFrLena H.Urlaub · 5 TageTobias K.offenAylin D.Antrag offenMehmet Y.KrankSophie B.Mara W.Homeoffice
Meine Aufgaben 3 offen
Urlaub, 3 TageAylin Demir · 28.–30.10.
Fortbildung, 1 TagTobias Krüger · 22.10.
Urlaub, 3 TageNadia Schulz · 22.–24.12.Prüfen
MonatsabschlussSeptember · Lohnbüro KrämerFertig

Warum die Frage überhaupt kommt

In den ausgewerteten Beiträgen von Beschäftigten ist der Zwang zum privaten Handy einer der beiden häufigsten Einwände gegen eine digitale Zeiterfassung, gleich neben der Sorge vor biometrischer Erfassung. Beides ist berechtigt: Ein privates Gerät ist Privateigentum, und ein Fingerabdruck ist ein biometrisches Datum nach Artikel 9 DSGVO.

Für Betriebe stellt sich die Frage praktisch: Wer in der Küche, im Lager, auf der Station oder auf der Baustelle arbeitet, hat keinen Rechner vor sich und oft auch keine Hand frei.

Wie das Terminal arbeitet

Ein Android-Gerät hängt an der Wand und läuft im Kioskbetrieb, also nur mit dieser einen Anwendung. Wer kommt, hält seine Karte davor. Ob das ein Kommen oder ein Gehen ist, entscheidet das Gerät aus dem letzten Zustand, damit niemand die falsche Taste drückt.

Fällt das Netz aus, puffert das Terminal die Buchungen und liefert sie nach. Jede Buchung trägt dabei eine fortlaufende Nummer je Gerät und den Hash ihres Vorgängers, damit eine Lücke auffällt und dieselbe Buchung nicht zweimal ankommt.

  • Auf der Karte steht nur eine Nummer, kein Name und kein Foto.
  • Gespeichert wird davon ein Prüfwert, nicht die Nummer im Klartext.
  • Auf dem Gerät liegt der Vorname für die Quittung, mehr nicht.
  • Am Terminal geht ausschließlich stempeln, keine Auswertung und keine Personaldaten.

Drei Wege im selben Betrieb

Das Terminal ist kein Entweder-oder. Wer am Rechner sitzt, stempelt im Browser, wer unterwegs ist, in der App, und wer an der Maschine steht, mit der Karte. Die drei Wege lassen sich mischen, und alle drei schreiben in dasselbe Zeitkonto.

Das ist auch die Antwort auf gemischte Teams: die Bürokraft braucht kein Terminal, die Produktion kein Handy.

Welcher Weg zu welcher Arbeitssituation passt

SituationWegWas gebraucht wird
Arbeit am RechnerBrowsernichts zusätzlich, ein Anmeldename reicht
Unterwegs, wechselnde OrteApp für iOS und Androidein Gerät, freiwillig auch das private
Feste Betriebsstätte, kein RechnerTerminal mit Karteein Android-Gerät an der Wand, eine Karte je Person
  • Arbeit am Rechner

    Weg
    Browser
    Was gebraucht wird
    nichts zusätzlich, ein Anmeldename reicht
  • Unterwegs, wechselnde Orte

    Weg
    App für iOS und Android
    Was gebraucht wird
    ein Gerät, freiwillig auch das private
  • Feste Betriebsstätte, kein Rechner

    Weg
    Terminal mit Karte
    Was gebraucht wird
    ein Android-Gerät an der Wand, eine Karte je Person

Häufige Fragen

Was uns zum Thema „Ohne Handy" am häufigsten gefragt wird.

Steht deine Frage nicht dabei? Schritt für Schritt erklärt ist die Bedienung im Hilfezentrum.

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Muss jemand sein privates Handy benutzen?

Nein. Das Terminal mit Karte kommt ohne jedes persönliche Gerät aus. Wer die App trotzdem nutzen möchte, kann das freiwillig tun; verlangt wird es nicht.

Werden biometrische Daten erfasst?

Nein. Gelesen wird ausschließlich die Karte. Was ein Android-Gerät ab Werk an Fingerabdruck- oder Gesichtserkennung mitbringt, ist im Betrieb abgeschaltet. Damit entfällt die gesamte Frage nach Artikel 9 DSGVO und die Mitbestimmung wird deutlich einfacher.

Was kostet das Terminal?

Für die Software fällt kein Aufpreis an, das Terminal gehört zum normalen Tarif. Was du brauchst, ist ein Android-Gerät mit NFC und die Karten. Das Gerät kannst du selbst stellen; die Terminal-App kommt über einen Einrichtungscode darauf, ohne Kabel und ohne Installationsmedium.

Was passiert bei Stromausfall oder Netzausfall?

Bei Netzausfall puffert das Terminal und liefert nach, sobald es wieder erreichbar ist. Bei Stromausfall wird nicht gestempelt; die bis dahin gepufferten Buchungen bleiben erhalten und gehen nach dem Neustart raus.

Können wir mehrere Terminals betreiben?

Ja, etwa je Eingang oder je Standort. Jedes Gerät bekommt einen Standortnamen, und in der Verwaltung siehst du, welches Gerät zuletzt wann verbunden war.

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