Stempeln mit der NFC-Karte

Karte vor das Terminal halten, Kommen und Gehen wechseln von allein. Auf der Karte steht nur eine Nummer, und selbst die wird nicht im Klartext gespeichert. Kein Fingerabdruck, kein Gesichtsbild, kein eigenes Handy nötig.

Was auf der Karte steht, und was davon gespeichert wird

Die häufigste Sorge bei Kartensystemen ist, was auf dem Stück Plastik alles drauf ist. Bei MetronHR ist es genau eine Nummer.

  • Auf der Karte

    Was liegt dort
    Eine Nummer. Kein Name, kein Foto, keine Arbeitszeit, kein Guthaben.
  • Auf dem Terminal

    Was liegt dort
    Der Vorname für die Quittung und die Zuordnung Karte zu Person. Kein Nachname, kein Foto.
  • Im System

    Was liegt dort
    Ein Prüfwert der Kartennummer (HMAC), aus dem sich die Nummer nicht zurückrechnen lässt. Der rohe Wert wird nicht gespeichert.
  • In der Buchung

    Was liegt dort
    Zeitpunkt, Gerät, Person, eine fortlaufende Nummer und der Hash der vorigen Buchung. Kein Standort.

Stand 4. September 2026, geprüft am Datenmodell und an der Terminal-Anbindung der Software.

Die Karte ist ein Identifikator, kein Ausweis

Das ist der Punkt, an dem die meisten Anbieter schweigen, und er entscheidet, wie ernst ein Kartensystem zu nehmen ist. Viele verbreitete Kartentypen lassen sich kopieren: EM-Karten mit 125 kHz in Sekunden, MIFARE Classic gilt als gebrochen, und bei einer DESFire-Karte, von der nur die Nummer gelesen wird, hilft deren Verschlüsselung nicht.

MetronHR baut deshalb nichts darauf, dass eine Karte fälschungssicher wäre. Sie sagt, wer vorgibt, vor dem Gerät zu stehen. Was daraus folgt, entscheidet der Server an der Rolle im System, nie etwas, das auf dem Gerät oder auf der Karte liegt. Am Terminal selbst geht ausschließlich stempeln, keine Auswertung, keine Personaldaten, keine Einstellungen.

  • Ein Versuch mit unbekannter oder gesperrter Karte wird protokolliert und erzeugt keine Anwesenheit.
  • Jede Buchung trägt eine fortlaufende Nummer je Gerät und den Hash ihres Vorgängers. Eine Lücke fällt auf.
  • Dieselbe Buchung kann nicht zweimal ankommen, auch nicht nach einem Netzausfall.
  • Wer wann welche Karte welcher Person zugeordnet hat, steht im Verwaltungsprotokoll, in jedem Tarif.

Karte, App oder Browser, im selben Betrieb

Die Karte ist ein Weg von dreien, nicht der einzige. Wer am Rechner sitzt, stempelt im Browser, wer unterwegs ist, in der App für iOS und Android. Die drei Wege lassen sich mischen, und niemand braucht ein privates Gerät.

Häufige Fragen zur Karte

Was uns zur NFC-Karte am häufigsten gefragt wird.

Eine Nummer, sonst nichts. Kein Name, kein Foto, kein Guthaben, keine Arbeitszeit. Die Zuordnung dieser Nummer zu einer Person liegt im System, nicht auf der Karte. Wer die Karte findet, hält eine Nummer in der Hand.

Nicht im Klartext. Gespeichert wird ein HMAC, also ein mit einem Schlüssel gebildeter Prüfwert, aus dem sich die Nummer nicht zurückrechnen lässt. Der rohe Wert existiert nur im Moment des Vorhaltens auf dem Gerät und in der Anfrage an den Server.

Bei vielen Kartentypen ja, und wir behaupten nichts anderes. EM-Karten mit 125 kHz sind in Sekunden geklont, MIFARE Classic gilt als gebrochen, und bei einer DESFire-Karte, von der nur die Nummer gelesen wird, hilft deren Verschlüsselung nicht. Deshalb behandelt MetronHR die Karte als Identifikator und nicht als Ausweis: sie sagt, wer vorgibt, vor dem Gerät zu stehen. Ob jemand etwas darf, entscheidet der Server an der Rolle im System. Am Terminal wird ausschließlich gestempelt, mehr geht dort nicht.

Das Terminal puffert die Buchungen und liefert sie nach, sobald es wieder erreichbar ist. Jedes Ereignis trägt eine fortlaufende Nummer je Gerät, den Hash seines Vorgängers und einen eigenen Prüfwert. Eine Lücke in der Kette fällt damit auf, und dieselbe Buchung kann nicht zweimal ankommen.

In der Regel ja. Sicher sagen können wir es erst, wenn wir eine eurer Karten gesehen haben, und genau das machen wir vor der Bestellung. Eine pauschale Zusage über alle Kartentypen wäre nicht belegbar.

Die Karte wird im System gesperrt und eine neue zugeordnet. Ein Versuch mit einer gesperrten oder unbekannten Karte wird protokolliert, erzeugt aber keine Anwesenheit. Wer wann welche Karte welcher Person zugeordnet hat, steht im Verwaltungsprotokoll, und das gibt es in jedem Tarif.

Nur für die, die am Terminal stempeln sollen. Wer ohnehin am Rechner arbeitet, nutzt den Browser, wer unterwegs ist, die App. Die drei Wege stehen nebeneinander und lassen sich im selben Betrieb mischen.

Steht deine Frage nicht dabei? Schritt für Schritt erklärt ist die Bedienung im Hilfezentrum.

Karte vorhalten, Zeit steht im System.

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