Digitale Stempeluhr: was die Stechuhr ersetzt
Eine digitale Stempeluhr ist ein Gerät an der Wand, an dem mit einer Karte gestempelt wird. Der Unterschied zur alten Stechuhr liegt hinter dem Gerät: Die Buchung landet direkt im Zeitkonto, statt auf einer Karte, die jemand am Monatsende abtippt.
- Karte vorhalten, Kommen und Gehen wechseln von allein
- Kein Fingerabdruck, kein Gesichtsbild
- Bucht weiter, wenn das Netz ausfällt, und liefert nach
Zuletzt geprüft am 4. September 2026
- Made in GermanyEntwickelt und gehostet in Deutschland
- Zertifiziertes RechenzentrumISO 27001, Standort Deutschland
- Web, App und TerminalBrowser, iPhone, Android, Mac, Windows
- DSGVO-konformServer in Nürnberg und Falkenstein
Was sich gegenüber der Stechuhr ändert
Die mechanische Stempeluhr hat eine Aufgabe gut erfüllt: Sie war unbestechlich und für alle gleich bedienbar. Was sie nicht konnte, war alles, was nach dem Stempeln kommt.
Stechuhr und digitale Stempeluhr im Vergleich
| Frage | Mechanische Stechuhr | Digitale Stempeluhr |
|---|---|---|
| Wo landet die Buchung | auf einer Papierkarte im Gerät | direkt im Zeitkonto der Person |
| Was passiert am Monatsende | Karten auslesen und abtippen | nichts, die Auswertung steht bereit |
| Prüfung gegen das ArbZG | keine | beim Eintragen, mit Warnung |
| Korrektur einer Buchung | handschriftlich auf der Karte | als Antrag, mit Entscheidung und Zeitpunkt |
| Ausfall des Geräts | Zettel und Handzeichen | App oder Browser, dasselbe Zeitkonto |
Wo landet die Buchung
- Mechanische Stechuhr
- auf einer Papierkarte im Gerät
- Digitale Stempeluhr
- direkt im Zeitkonto der Person
Was passiert am Monatsende
- Mechanische Stechuhr
- Karten auslesen und abtippen
- Digitale Stempeluhr
- nichts, die Auswertung steht bereit
Prüfung gegen das ArbZG
- Mechanische Stechuhr
- keine
- Digitale Stempeluhr
- beim Eintragen, mit Warnung
Korrektur einer Buchung
- Mechanische Stechuhr
- handschriftlich auf der Karte
- Digitale Stempeluhr
- als Antrag, mit Entscheidung und Zeitpunkt
Ausfall des Geräts
- Mechanische Stechuhr
- Zettel und Handzeichen
- Digitale Stempeluhr
- App oder Browser, dasselbe Zeitkonto
Der Umstieg von der alten Uhr
Umgestellt wird zu einem Stichtag, meist dem Monatsersten. Bis dahin läuft die alte Uhr weiter, danach hängt das neue Gerät daneben oder an derselben Stelle. Einen Parallelbetrieb über Wochen braucht es nicht, weil beide Systeme dasselbe tun: den Zeitpunkt festhalten.
Die alten Stempelkarten wandern nicht in den Papierkorb. Für die zurückliegenden Monate sind sie die Aufzeichnung, und die ist nach § 16 Abs. 2 Arbeitszeitgesetz mindestens zwei Jahre aufzubewahren. Sie bleiben also liegen, wo sie liegen, und werden nicht übertragen.
Was sich für die Belegschaft ändert, ist wenig: statt der Papierkarte die eigene Karte, statt des Einschubs das Vorhalten. Was sich für die Verwaltung ändert, ist der ganze Rest.
- Die Buchung landet im Zeitkonto, niemand liest Karten aus.
- Fehlbuchungen werden als Antrag korrigiert, nicht handschriftlich überschrieben.
- Die Auswertung für die Lohnbuchhaltung steht am Monatsende bereit.
- Fällt das Gerät aus, wird im Browser oder in der App gestempelt, in dasselbe Zeitkonto.
Was das Gerät kostet
Für die Software fällt kein Aufpreis an, das Terminal gehört zum normalen Tarif. Gebraucht wird ein Android-Gerät mit NFC, das du selbst stellen kannst, dazu eine Karte je Person, die am Terminal stempelt.
Die Terminal-App kommt über einen Einrichtungscode auf das Gerät, ohne Kabel und ohne Installationsmedium. Danach läuft es im Kioskbetrieb, also nur mit dieser einen Anwendung. Mehrere Geräte sind möglich, etwa je Eingang oder je Standort, jedes mit eigenem Standortnamen.
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Häufige Fragen
Was uns zum Thema „Stempeluhr ablösen" am häufigsten gefragt wird.
Steht deine Frage nicht dabei? Schritt für Schritt erklärt ist die Bedienung im Hilfezentrum.
Schreib uns eine NachrichtWas ist der Unterschied zwischen Stechuhr und digitaler Stempeluhr?
Das Stempeln fühlt sich gleich an, der Weg danach nicht. Die Stechuhr schreibt auf eine Papierkarte, die jemand auslesen und übertragen muss. Die digitale Stempeluhr schreibt in das Zeitkonto der Person, wo Sollzeit, Saldo und Auswertung schon stehen.
Brauchen wir spezielle Hardware?
Ein Android-Gerät mit NFC und eine Karte je Person. Das Gerät kannst du selbst stellen, ein Tablet an der Wand genügt. Es gibt keinen Aufpreis auf den Softwarepreis und keine Pflicht, Hardware bei uns zu kaufen.
Was passiert mit unseren alten Stempelkarten?
Sie bleiben, wo sie sind. Für die zurückliegenden Monate sind sie die Aufzeichnung und unterliegen der Aufbewahrungsfrist von mindestens zwei Jahren nach § 16 Abs. 2 Arbeitszeitgesetz. Übertragen wird nichts: die Umstellung passiert zu einem Stichtag, alles davor bleibt in der alten Form.
Und wenn das Gerät ausfällt?
Dann wird im Browser oder in der App gestempelt, in dasselbe Zeitkonto. Bei reinem Netzausfall passiert nicht einmal das: das Terminal puffert die Buchungen und liefert sie nach, sobald es wieder erreichbar ist. Anders als bei einer Stechuhr steht der Betrieb also nicht still.
Rundet die Stempeluhr die Zeiten?
Nein. Was gestempelt wird, steht auf die Minute im Zeitkonto, ohne Rundung auf Viertelstunden und ohne Verschiebung auf den Schichtbeginn. Das ist eine bewusste Entscheidung: eine Rundung zu Lasten der Beschäftigten ist arbeitsrechtlich angreifbar, und der Streit darüber kostet mehr, als sie einbringt.
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