Ein Zeiterfassungssystem auswählen, ohne sich zu verrennen
Ein Zeiterfassungssystem ist mehr als eine Stempelfunktion: Es hält Sollzeiten, rechnet Salden, prüft gegen das Arbeitszeitgesetz, verwaltet Rollen und liefert die Auswertung für die Lohnbuchhaltung. Die Wahl entscheidet sich meist an drei Fragen, nicht am Funktionsumfang.
- Ein Preis je Person, keine Modulaufschläge
- Keine Mindestlaufzeit, monatlich kündbar
- Datenexport als Excel und CSV, jederzeit
Zuletzt geprüft am4. September 2026
Die drei Fragen, an denen es sich entscheidet
Funktionslisten sind lang und unterscheiden sich weniger, als sie aussehen. Was einen Betrieb tatsächlich vom Kauf abhält oder nach einem halben Jahr ärgert, sind fast immer dieselben drei Punkte.
- Wie stempeln die Leute, die keinen Rechner vor sich haben? Ohne eine Antwort darauf bleibt ein Teil des Betriebs außen vor.
- Was passiert am Monatsende, und wer macht es? Wenn die Antwort „jemand tippt ab" lautet, ist das Hauptproblem ungelöst.
- Was kostet es wirklich? Der Preis je Person ist selten der ganze Preis.
Acht Kriterien, nach derselben Definition bewertet
Diese acht Punkte lassen sich an jedem Angebot prüfen, bevor eine Vorführung stattfindet. Sechs davon stehen in der Vergleichsübersicht für 23 Anbieter, zwei sind kaufmännisch und stehen im Vertrag.
Woran ein Angebot zu prüfen ist
| Kriterium | Was du fragst | Warum es zählt |
|---|---|---|
| Erfassungswege | App, Browser und Terminal, oder nur eines davon? | entscheidet, ob alle mitmachen können |
| Persönliches Gerät | muss jemand sein privates Handy nutzen? | häufigster Einwand aus der Belegschaft |
| Prüfung nach ArbZG | warnt das System beim Eintragen oder erst danach? | nachträglich gefunden ist der Verstoß schon passiert |
| Monatsabschluss | was genau bekommt die Lohnbuchhaltung, und in welchem Format? | hier entsteht die Zeitersparnis, oder eben nicht |
| Sperre des Zeitraums | lässt sich ein abgeschlossener Monat festschreiben? | sonst wandern Zahlen nach der Übergabe |
| Serverstandort | in Deutschland, und wer betreibt die Server? | zwei verschiedene Fragen, oft nur eine beantwortet |
| Preisbestandteile | Grundgebühr, Module, Setup, Support, Mindestabnahme? | aus 2 € je Person werden schnell 8 € |
| Ausstieg | Laufzeit, Kündigungsfrist, Datenexport? | entscheidet, wie teuer ein Irrtum wird |
Erfassungswege
- Was du fragst
- App, Browser und Terminal, oder nur eines davon?
- Warum es zählt
- entscheidet, ob alle mitmachen können
Persönliches Gerät
- Was du fragst
- muss jemand sein privates Handy nutzen?
- Warum es zählt
- häufigster Einwand aus der Belegschaft
Prüfung nach ArbZG
- Was du fragst
- warnt das System beim Eintragen oder erst danach?
- Warum es zählt
- nachträglich gefunden ist der Verstoß schon passiert
Monatsabschluss
- Was du fragst
- was genau bekommt die Lohnbuchhaltung, und in welchem Format?
- Warum es zählt
- hier entsteht die Zeitersparnis, oder eben nicht
Sperre des Zeitraums
- Was du fragst
- lässt sich ein abgeschlossener Monat festschreiben?
- Warum es zählt
- sonst wandern Zahlen nach der Übergabe
Serverstandort
- Was du fragst
- in Deutschland, und wer betreibt die Server?
- Warum es zählt
- zwei verschiedene Fragen, oft nur eine beantwortet
Preisbestandteile
- Was du fragst
- Grundgebühr, Module, Setup, Support, Mindestabnahme?
- Warum es zählt
- aus 2 € je Person werden schnell 8 €
Ausstieg
- Was du fragst
- Laufzeit, Kündigungsfrist, Datenexport?
- Warum es zählt
- entscheidet, wie teuer ein Irrtum wird
Die belegte Bewertung je Anbieter steht in der Vergleichsübersicht, mit Quelle und Abrufdatum. Stand 4. September 2026, 23 verglichene Anbieter.
Was ein System kostet
Die Listenpreise im deutschen Markt liegen etwa zwischen 2 € und 13 € je Person und Monat. Die Spanne sagt wenig, solange die Bestandteile fehlen: Grundgebühren je Standort, Aufschläge für Dienstplan oder Abwesenheiten, einmalige Einrichtungspauschalen, Mindestabnahmen von zehn oder zwanzig Lizenzen.
MetronHR kostet 5 € je Person und Monat im Team-Tarif und 10 € im Professional-Tarif, ohne Setup-Pauschale und ohne Mindestlaufzeit. Die Lizenzzahl lässt sich monatlich nach oben und nach unten anpassen, was bei Saisonbetrieben den Unterschied ausmacht.
Monatspreis bei MetronHR, ohne Zusatzkosten
| Beschäftigte | Team, 5 € je Person | Professional, 10 € je Person |
|---|---|---|
| 5 | 25 € | 50 € |
| 10 | 50 € | 100 € |
| 20 | 100 € | 200 € |
| 50 | 250 € | 500 € |
5
- Team, 5 € je Person
- 25 €
- Professional, 10 € je Person
- 50 €
10
- Team, 5 € je Person
- 50 €
- Professional, 10 € je Person
- 100 €
20
- Team, 5 € je Person
- 100 €
- Professional, 10 € je Person
- 200 €
50
- Team, 5 € je Person
- 250 €
- Professional, 10 € je Person
- 500 €
Stand 4. September 2026, Preise zuzüglich Umsatzsteuer. Schicht- und Einsatzplanung gehören zum Professional-Tarif, Zeiterfassung und Abwesenheiten zum Team-Tarif.
Die Einführung, in vier Schritten
Für einen Betrieb mit zehn Personen ist das ein Nachmittag, ohne Schulung und ohne Beratungstag. Wer ein Terminal einsetzen will, rechnet die Lieferung der Karten dazu.
- Mitarbeitende anlegen, mit Eintrittsdatum und Wochenstunden.
- Arbeitszeitmodell zuweisen: feste Zeiten, Gleitzeit, Teilzeit oder Schicht.
- Erfassungsweg je Person wählen, gemischt ist zulässig.
- Stichtag festlegen, meist der Monatserste. Davor bleibt alles beim Alten.
Häufige Fragen
Was uns zum Thema „System auswählen" am häufigsten gefragt wird.
Erfassung (stempeln oder eintragen), Sollzeiten aus einem Arbeitszeitmodell, ein Zeitkonto mit Saldo, Korrekturen mit Genehmigung, die Prüfung gegen das Arbeitszeitgesetz, Rollen und Rechte sowie eine Auswertung für die Lohnbuchhaltung. Fehlt einer dieser Bausteine, bleibt Handarbeit übrig.
MetronHR läuft als Cloud-Lösung auf Servern in Deutschland, in Rechenzentren in Nürnberg und Falkenstein. Eine Installation im eigenen Haus gibt es nicht. Wer sie zwingend braucht, ist bei MetronHR falsch, und das sagen wir vor der Testphase statt danach.
Für zehn Personen ein Nachmittag: Mitarbeitende anlegen, Arbeitszeitmodell zuweisen, Erfassungsweg wählen. Es gibt keine Pflichtschulung und keinen bezahlten Einrichtungstag. Kommt ein Terminal dazu, dauert es so lange, wie die Karten brauchen.
Über die Datei, und die ist der Weg, den jede Kanzlei kennt: eine Monatsübersicht je Person als Excel oder CSV, mit Soll, Ist, Saldo, Zuschlagsstunden sowie Urlaubs- und Krankheitstagen. Die Werte sind fertig gerechnet, die Kanzlei übernimmt sie in ihr Lohnprogramm. Ein eigener Kanzlei-Zugang ist bewusst nicht vorgesehen, weil er Fragen zu Rollen und Auftragsverarbeitung aufwirft, die den Nutzen nicht aufwiegen.
Der Export als Excel und CSV steht während der gesamten Laufzeit bereit, nicht erst zum Schluss. Es gibt keine Mindestlaufzeit, gekündigt wird monatlich. Ein Ausstieg kostet damit nichts außer der Zeit für den Export.
Steht deine Frage nicht dabei? Schritt für Schritt erklärt ist die Bedienung im Hilfezentrum.
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