Wofür brauche ich Abteilungen?
Eine Abteilung gliedert den Betrieb und entscheidet an vier Stellen mit: wer welche Kunden und Leistungen in der Erfassung sieht, wer die Abteilungsleitung ist und damit Anträge entscheidet, wonach sich Auswertungen filtern lassen und welche Aufgabenliste ein Eintritt auslöst.
Stand:September 2026
Was eine Abteilung ist
Eine Abteilung hat einen Namen und eine Beschreibung und gliedert den Betrieb. Die Detailseite zeigt Mitglieder, Leitung und die zugeordneten Kunden und Leistungen.
Mitglieder werden einzeln oder als Auswahl aus einer gefilterten Liste zugeordnet. Abteilungen lassen sich aus einer Datei einlesen und als Datei ausgeben.
Die Leitung ist keine Rolle
Einer Abteilung wird eine Leitung zugewiesen, und diese Zuweisung wirkt weit über die Abteilung hinaus: Wer eine Abteilung leitet, entscheidet Anträge der ihr zugeordneten Personen.
Trotzdem ist die Leitung keine Rolle im Sinne der vier Rollen. Sie erscheint in keiner Rollenliste und lässt sich nicht über die Rollenmatrix vergeben oder entziehen. Vergeben wird sie allein an der Abteilung.
Das ist der Punkt, an dem eine Rechteprüfung leicht ins Leere greift: wer wissen will, warum jemand einen Antrag sieht, schaut nicht nur auf die Rolle, sondern auch auf die Abteilungsleitung.
Die Schritte hier beschreiben ein laufendes System. Wer noch keines hat, richtet es in der Testphase ein und behält alles, was dabei entsteht.
Was die Zuordnung steuert
Eine Abteilung ist kein reines Etikett. An ihr hängen vier Wirkungen, und drei davon fallen erst auf, wenn jemand etwas nicht sieht, das er erwartet.
Vier Wirkungen einer Abteilung.
| Zuordnung | Wirkung |
|---|---|
| Kunden an eine Abteilung | Steuert, welche Abteilungen den Kunden in Auswahllisten und Auswertungen sehen und auf ihn buchen dürfen. |
| Leistungen an eine Abteilung | Nur zugeordnete Leistungen erscheinen für deren Mitglieder in der Erfassung. |
| Abteilung als Filter | Fehlzeiten-, Projekt- und Zeitauswertungen lassen sich nach Abteilung aufreißen. |
| Abteilung als Auslöser | Eintritts- und Austrittsvorlagen lassen sich abteilungsbezogen zuordnen, sodass verschiedene Bereiche verschiedene Aufgabenlisten bekommen. |
Kunden an eine Abteilung
- Wirkung
- Steuert, welche Abteilungen den Kunden in Auswahllisten und Auswertungen sehen und auf ihn buchen dürfen.
Leistungen an eine Abteilung
- Wirkung
- Nur zugeordnete Leistungen erscheinen für deren Mitglieder in der Erfassung.
Abteilung als Filter
- Wirkung
- Fehlzeiten-, Projekt- und Zeitauswertungen lassen sich nach Abteilung aufreißen.
Abteilung als Auslöser
- Wirkung
- Eintritts- und Austrittsvorlagen lassen sich abteilungsbezogen zuordnen, sodass verschiedene Bereiche verschiedene Aufgabenlisten bekommen.
Nachgefragt
- Ist die Abteilungsleitung eine der vier Rollen?
- Nein. Sie steht in keiner Rollenliste und lässt sich nicht über die Rollenmatrix vergeben. Vergeben wird sie an der Abteilung selbst. Wirken tut sie trotzdem: eine Abteilungsleitung entscheidet Anträge der zugeordneten Personen.
- Warum sieht jemand einen Kunden nicht in der Auswahl?
- Weil der Kunde einer anderen Abteilung zugeordnet ist. Die Zuordnung steuert, wer ihn sieht und auf ihn buchen darf. Dasselbe gilt für Leistungen.
- Brauchen wir Abteilungen überhaupt?
- Für die reine Zeiterfassung nicht. Sie lohnen sich, sobald du Kunden oder Leistungen nach Bereichen trennen, Auswertungen aufreißen oder unterschiedliche Eintrittslisten führen willst.
Beschreibt den Stand der Anwendung amSeptember 2026. Was sich im Produkt ändert, steht in den Produkt-Updates.
Herausgeberin: AMNAU GmbH
Redaktionell verantwortlich: Ugur Aydogan, Produktentwicklung.
Zuletzt fachlich geprüft: September 2026
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