Kursplan, Thekendienst und Minijobs in einem Plan
Lange Öffnungszeiten, wechselnde Kurse und viele Teilzeitkräfte. MetronHR hält den Plan zusammen und zeigt die geleisteten Stunden je Person, solange der Monat läuft.
Keine Kreditkarte erforderlich · Monatlich kündbar
- Minijobs ohne Sollstunden, Stunden je Person laufend sichtbar
- Kurse mit Qualifikation statt nur mit Namen geplant
- Sonntags- und Feiertagszuschläge korrekt getrennt

Kurz gesagtFitnessstudios dürfen sonntags öffnen, jeder Beschäftigungssonntag braucht aber einen Ersatzruhetag binnen zwei Wochen (§ 10 und § 11 ArbZG). Bei Minijobs an der Theke liegt die Grenze 2026 bei 603 Euro im Monat. MetronHR plant im Professional-Tarif Kurse und Thekendienste in einem Plan, und Minijobs laufen ohne Sollstunden mit den geleisteten Stunden je Person.
- Made in GermanyEntwickelt und gehostet in Deutschland
- Zertifiziertes RechenzentrumISO 27001, Standort Deutschland
- Web, App und TerminalBrowser, iPhone, Android, Mac, Windows
- DSGVO-konformServer in Nürnberg und Falkenstein
Was im Studio rechtlich zu beachten ist
Ein Fitnessstudio hat keine besondere Aufzeichnungspflicht wie die Gastronomie. Dafür treffen hier drei andere Themen aufeinander, die einzeln harmlos und zusammen teuer sind.
- Minijob-Grenze im Monat
- 603 €
- Minijob-Grenze im Jahr
- 7.236 €
- Gesetzlicher Mindestlohn
- 13,90 € je Stunde
- Freie Sonntage im Jahr
- mindestens 15
Sonntagsbetrieb ist erlaubt, aber nicht umsonst
Beschäftigung beim Sport und in Freizeit-, Erholungs- und Vergnügungseinrichtungen ist von der Sonntagsruhe ausgenommen. Jeder Beschäftigungssonntag zieht einen Ersatzruhetag binnen zwei Wochen nach sich.
Die Ausnahme steht in § 10 Abs. 1 Nr. 7 ArbZG, die Gegenleistung in § 11 Abs. 3 ArbZG. Zusätzlich müssen mindestens 15 Sonntage im Jahr beschäftigungsfrei bleiben. Bei einem kleinen Stamm und Sieben-Tage-Betrieb ist diese Zählung der Engpass.
Die Minijob-Grenze hat zwei Zahlen, nicht eine
Geringfügig ist eine Beschäftigung, wenn das Arbeitsentgelt regelmäßig 603 € im Monat nicht übersteigt. Maßgeblich ist die Jahresbetrachtung mit 7.236 €, ein gelegentliches Überschreiten ist unschädlich.
Die Grenze folgt aus § 8 Abs. 1a SGB IV, sie ist an den Mindestlohn gekoppelt und beträgt das 130-fache des Mindestlohns geteilt durch drei, aufgerundet. Bei 13,90 € Mindestlohn sind das 603 € und rechnerisch rund 43,4 Stunden im Monat. Wer die Vertretung an der Theke nicht mitzählt, reißt die Grenze im Krankheitsfall.
Freie Kurstrainer sind selten wirklich frei
Wer Ort, Zeit und Inhalt des Kurses vorgegeben bekommt, in den Betriebsablauf eingegliedert ist und kein eigenes unternehmerisches Risiko trägt, ist Beschäftigter, unabhängig davon, was im Vertrag steht.
Maßstab ist § 7 Abs. 1 SGB IV. Die Statusfeststellung nach § 7a SGB IV schafft Klarheit im Vorhinein. Ohne sie drohen Nachforderungen der Sozialversicherung für bis zu vier Jahre, bei Vorsatz für dreißig. Ein Trainer, der im Kursplan des Studios steht und dessen Geräte nutzt, ist der Musterfall.
Zuschläge nur getrennt ausgewiesen steuerfrei
Zuschläge für Sonntags- und Feiertagsarbeit sind nach § 3b EStG bis zu 50 beziehungsweise 125 Prozent steuerfrei, aber nur wenn sie für tatsächlich zu diesen Zeiten geleistete Arbeit gezahlt und je Stunde abgerechnet werden.
Eine pauschale Wochenendzulage erfüllt das nicht und ist voll steuer- und beitragspflichtig. Der Grundlohn wird für die Steuerfreiheit mit höchstens 50 € je Stunde angesetzt, für die Beitragsfreiheit mit höchstens 25 € (§ 1 SvEV).
Die wichtigsten Pflichten und wie sie im Alltag erfüllt werden
| Pflicht | Fundstelle | Mit Zettel oder Excel | Mit MetronHR |
|---|---|---|---|
| Minijob-Grenze 603 € im Monat | § 8 Abs. 1a SGB IV | fällt erst in der Lohnabrechnung auf | geleistete Stunden je Person laufend sichtbar |
| Zuschläge je Stunde für die Steuerfreiheit | § 3b EStG | pauschale Wochenendzulage | Sonntags- und Feiertagszuschläge getrennt ausgewiesen |
| Gesamte Arbeitszeit erfassen | § 3 Abs. 2 Nr. 1 ArbSchG, BAG 1 ABR 22/21 | Kursausfall per WhatsApp, der Plan bleibt alt | Stempeln vor Ort oder per App |
Dienst- und Schichtplanung, Tagesplan und Kunden-Kontingente gehören zum Professional-Tarif.
Minijob-Grenze 603 € im Monat
- Fundstelle
- § 8 Abs. 1a SGB IV
- Mit Zettel oder Excel
- fällt erst in der Lohnabrechnung auf
- Mit MetronHR
- geleistete Stunden je Person laufend sichtbar
Zuschläge je Stunde für die Steuerfreiheit
- Fundstelle
- § 3b EStG
- Mit Zettel oder Excel
- pauschale Wochenendzulage
- Mit MetronHR
- Sonntags- und Feiertagszuschläge getrennt ausgewiesen
Gesamte Arbeitszeit erfassen
- Fundstelle
- § 3 Abs. 2 Nr. 1 ArbSchG, BAG 1 ABR 22/21
- Mit Zettel oder Excel
- Kursausfall per WhatsApp, der Plan bleibt alt
- Mit MetronHR
- Stempeln vor Ort oder per App
Dienst- und Schichtplanung, Tagesplan und Kunden-Kontingente gehören zum Professional-Tarif.
Nachlesen: § 10 Abs. 1 Nr. 7 ArbZG, § 11 Abs. 1 und 3 ArbZG · § 8 Abs. 1a SGB IV, § 7 Abs. 1 SGB IV, § 7a SGB IV · § 3b EStG, § 1 SvEV
Ausführlich mit Beispielen: Arbeitszeit im Fitnessstudio: was für Theke, Kurse und Wochenende gilt
Stand: November 2026. Das ist keine Rechtsberatung, bei einem konkreten Fall im Betrieb fragst du besser jemanden mit Zulassung.
Der Kursplan steht, der Personalplan hinkt hinterher
Kurse werden Monate im Voraus veröffentlicht, das Personal wird wöchentlich sortiert. Zwischen beidem liegt die Frage, wer die Stunden eigentlich leisten darf.
- Problem
Die Minijob-Grenze fällt beim Einspringen
Eine zusätzliche Schicht im Monat reicht, um über 603 € zu kommen. Bemerkt wird es in der Lohnabrechnung, korrigiert werden muss es rückwirkend.
- Problem
Kursausfall wird per WhatsApp geregelt
Der Trainer sagt ab, jemand springt ein, im Plan steht weiter der alte Name. Die Abrechnung folgt dem Plan, nicht der Wirklichkeit.
- Problem
Wochenendzulage pauschal ausgezahlt
Ein fester Betrag für das Wochenende ist bequem und kostet die Steuerfreiheit, die § 3b EStG nur je geleisteter Stunde gewährt.
Plan, Ist-Zeit und Grenze in einem Blick
Kurse und Thekendienste stehen im selben Plan, gestempelt wird vor Ort oder per App, und die geleisteten Stunden je Person sind laufend sichtbar, nicht erst in der Lohnabrechnung.
Stunden je Person laufendDie Stunden stehen fest, bevor die Lohnabrechnung sie braucht, nicht danach.
Funktionen für Studios
Auf lange Öffnungszeiten, viele Teilzeitkräfte und Kursbetrieb ausgelegt.
- Überblick
Minijobs ohne Sollstunden
Geleistete Stunden statt Soll und Überstunden
Minijob-Verträge laufen ohne Sollstunden und ohne Überstundenkonto. Die geleisteten Stunden je Person stehen laufend im System und am Monatsende in der Excel-Übersicht und in der Lohndatei für DATEV.
- Planung
Kurse mit Qualifikationsbindung
Kursformat und Qualifikation gehören zusammen
Zu jedem Kursformat lässt sich die verlangte Qualifikation hinterlegen, und der Einsatzplan im Professional-Tarif zeigt, wer sie erfüllt.
- Zeit
Stempeln an der Theke oder per App
Ist-Zeiten statt Planzeiten in der Abrechnung
Wer einspringt, stempelt, und die Abrechnung folgt der tatsächlichen Anwesenheit, nicht dem veröffentlichten Plan.
- Lohn
Zuschläge je Stunde
Sonntag und Feiertag steuerfrei, wo es geht
Die Zuschläge werden je tatsächlich geleisteter Stunde berechnet und getrennt ausgewiesen, statt als pauschale Wochenendzulage.
- Akte
Nachweise in der Personalakte
Lizenzen und Erste-Hilfe-Nachweise an einer Stelle
Trainerlizenzen und Erste-Hilfe-Nachweise liegen als Dokument in der digitalen Personalakte, mit Versionen statt Kopien in Ordnern.
Für Studioleitung und Team
Ein Plan, zwei Blickrichtungen.
- Studioleitung
Besetzung ändern mit Blick auf Qualifikation und Stunden
- Jemand fällt aus, drei kämen infrage, aber nicht alle dürfen den Kurs geben, und zwei haben diesen Monat schon viele Stunden.
- Der Einsatzplan im Professional-Tarif zeigt, wer die Qualifikation für den Kurs hat, und die geleisteten Stunden je Person stehen im System, bevor die Schicht vergeben wird.
- Trainer:in und Thekenkraft
Eigene Stunden im Blick
- Wie viele Stunden habe ich diesen Monat schon gearbeitet?
- Die eigenen gestempelten Stunden stehen in der App, ohne Nachfrage im Büro.
Häufige Fragen aus Fitnessstudios
Was Studios zu Minijobs, Kursbetrieb und Sonntagsarbeit fragen.
Steht deine Frage nicht dabei? Schritt für Schritt erklärt ist die Bedienung im Hilfezentrum.
Schreib uns eine NachrichtWie hoch ist die Minijob-Grenze 2026?
603 € im Monat und 7.236 € im Jahr. Die Grenze ist nach § 8 Abs. 1a SGB IV an den Mindestlohn gekoppelt: das 130-fache des Mindestlohns von 13,90 €, geteilt durch drei und aufgerundet. Das entspricht rund 43,4 Stunden im Monat.
Darf die Grenze einmal überschritten werden?
Ein gelegentliches und nicht vorhersehbares Überschreiten ist unschädlich. Maßgeblich ist die Jahresbetrachtung mit 7.236 €. Wer regelmäßig darüber liegt, ist nicht mehr geringfügig beschäftigt, mit allen Folgen für Beiträge und Steuer.
Können wir Kurstrainer als Selbstständige beschäftigen?
Nur, wenn sie tatsächlich selbstständig sind. Wer Zeit, Ort und Format vorgegeben bekommt, in den Betriebsablauf eingegliedert ist und kein unternehmerisches Risiko trägt, ist Beschäftigter nach § 7 Abs. 1 SGB IV, unabhängig vom Vertragstext. Ein Statusfeststellungsverfahren nach § 7a SGB IV schafft vorab Sicherheit.
Dürfen wir sonntags öffnen?
Ja. Beschäftigung beim Sport und in Freizeiteinrichtungen ist nach § 10 Abs. 1 Nr. 7 ArbZG von der Sonntagsruhe ausgenommen. Dafür braucht jeder Beschäftigungssonntag einen Ersatzruhetag binnen zwei Wochen, und 15 Sonntage im Jahr müssen frei bleiben.
Ist unsere Wochenendzulage steuerfrei?
Nur, wenn sie für tatsächlich am Sonntag oder Feiertag geleistete Arbeit gezahlt und je Stunde abgerechnet wird (§ 3b EStG). Eine pauschale Zulage unabhängig von der konkreten Stunde ist voll steuer- und beitragspflichtig.
Andere Branchen
Kfz-Betriebe
Der Werkstattauftrag rechnet in Arbeitswerten, das Arbeitszeitgesetz in Stunden. Und die AU-Berechtigung hängt an Personen, deren Schulung alle 36 Monate zu wiederholen ist.
AnsehenCallcenter
Jede Telefonanlage erzeugt Leistungsdaten. Das macht die Zeiterfassung hier zu einer Mitbestimmungsfrage nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG, bevor sie eine Softwarefrage ist.
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