Objekte besetzen, ohne die Qualifikation zu übersehen
Nicht jede Wachperson darf jeden Posten übernehmen. MetronHR hinterlegt die Qualifikation am Objekt und lässt gar nicht erst zu, dass jemand ohne sie eingeplant wird.
Keine Kreditkarte erforderlich · Monatlich kündbar
- Sachkunde oder Unterrichtung je Posten hinterlegt
- Aufzeichnung nach § 17 MiLoG für das ganze Personal
- Wechselnde Objekte, ein Stundenkonto je Kopf

Kurz gesagtSicherheitsdienste müssen für jeden Arbeitnehmer Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit binnen sieben Tagen aufzeichnen, weil das Wach- und Sicherheitsgewerbe in § 2a SchwarzArbG steht. Die Ruhezeit bleibt bei elf Stunden. MetronHR erfasst die Zeit am Objekt per App oder Terminal und lässt im Professional-Tarif niemanden ohne die nötige Sachkunde nach § 34a GewO einplanen.
- Made in GermanyEntwickelt und gehostet in Deutschland
- Zertifiziertes RechenzentrumISO 27001, Standort Deutschland
- Web, App und TerminalBrowser, iPhone, Android, Mac, Windows
- DSGVO-konformServer in Nürnberg und Falkenstein
Was im Bewachungsgewerbe zusammenkommt
Zwei Regelwerke greifen ineinander: die Gewerbeordnung regelt, wer welchen Dienst überhaupt versehen darf, das Mindestlohngesetz regelt, wie die Zeiten festzuhalten sind.
- Frist zur Aufzeichnung
- 7 Kalendertage
- Aufbewahrung
- 2 Jahre
- Wiederholte Zuverlässigkeitsprüfung
- spätestens alle 5 Jahre
- Ruhezeit
- 11 Stunden, ohne Sonderweg
Sachkundeprüfung statt Unterrichtung für bestimmte Posten
Für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum, für den Schutz vor Ladendiebstahl, für Einlasskontrollen in Diskotheken und für leitende Funktionen bei der Bewachung von Asylunterkünften und Großveranstaltungen reicht die Unterrichtung nicht, dort ist die Sachkundeprüfung nachzuweisen.
Das steht in § 34a Abs. 1a GewO. Für die übrigen Bewachungstätigkeiten genügt die Unterrichtung bei der Industrie- und Handelskammer. Damit hängt an jedem Objekt eine andere Voraussetzung, und die muss beim Planen bekannt sein, nicht erst bei der Kontrolle.
Zuverlässigkeit wird geprüft und wiederholt
Vor dem Einsatz einer Wachperson holt die Behörde Auskünfte aus Gewerbezentralregister und Bundeszentralregister ein sowie Stellungnahmen der Polizei und der Verfassungsschutzbehörde. Die Prüfung wird spätestens alle fünf Jahre wiederholt.
Geregelt in § 34a GewO, geführt wird das Ganze im Bewacherregister nach § 11b GewO. Für die Planung heißt das: Zu jeder Person gehört ein Datum, ab dem eine Wiederholungsprüfung fällig ist, und dieses Datum gehört in dieselbe Akte wie der Dienstplan.
Das Wach- und Sicherheitsgewerbe steht in § 2a SchwarzArbG
Damit gilt die Aufzeichnungspflicht des § 17 Abs. 1 MiLoG für jeden Arbeitnehmer: Beginn, Ende und Dauer binnen sieben Kalendertagen, zwei Jahre aufzubewahren.
Nachzulesen in § 2a Abs. 1 Nr. 10 SchwarzArbG. Bei wechselnden Objekten ist das aufwendiger als in einem festen Betrieb, weil die Zeit dort entsteht, wo niemand mit einem Formular sitzt. Ein Stempeln am Objekt löst genau dieses Problem.
Sonntagsdienst erlaubt, Ersatzruhetag Pflicht
Bewachungsgewerbe und die Bewachung von Betriebsanlagen sind von der Sonntagsruhe ausgenommen. Jeder Beschäftigungssonntag zieht einen Ersatzruhetag binnen zwei Wochen nach sich.
Die Ausnahme steht in § 10 Abs. 1 Nr. 13 ArbZG, die Gegenleistung in § 11 Abs. 3 ArbZG. Anders als Gaststätten und Pflegeeinrichtungen hat das Bewachungsgewerbe keinen Sonderweg bei der Ruhezeit: Es bleibt bei elf Stunden nach § 5 Abs. 1 ArbZG.
Arbeitsbereitschaft verlängert die Arbeitszeit nur mit Tarifvertrag
Fällt in den Dienst regelmäßig und in erheblichem Umfang Arbeitsbereitschaft, kann die tägliche Arbeitszeit über zehn Stunden hinaus verlängert werden, aber nur auf Grundlage eines Tarifvertrags oder einer darauf gestützten Betriebsvereinbarung.
Das regelt § 7 Abs. 1 Nr. 1 ArbZG. Ohne Tarifbindung bleibt es bei den zehn Stunden aus § 3 ArbZG, auch wenn der Pförtner die halbe Nacht nur wartet. Arbeitsbereitschaft ist Arbeitszeit, nicht Pause.
Die wichtigsten Pflichten und wie sie im Alltag erfüllt werden
| Pflicht | Fundstelle | Mit Zettel oder Excel | Mit MetronHR |
|---|---|---|---|
| Aufzeichnung binnen 7 Tagen | § 17 Abs. 1 MiLoG | Zeiten kommen Tage später ins Büro | Stempeln am Objekt per App oder Terminal |
| Sachkunde oder Unterrichtung je Posten | § 34a Abs. 1a GewO | Qualifikationen in einer zweiten Liste | Zuweisung prüft die hinterlegten Nachweise |
| 11 Std. Ruhezeit | § 5 Abs. 1 ArbZG | beim nächtlichen Umplanen nicht sichtbar | Verfügbare nur mit eingehaltener Ruhezeit |
Dienst- und Schichtplanung, Tagesplan und Kunden-Kontingente gehören zum Professional-Tarif.
Aufzeichnung binnen 7 Tagen
- Fundstelle
- § 17 Abs. 1 MiLoG
- Mit Zettel oder Excel
- Zeiten kommen Tage später ins Büro
- Mit MetronHR
- Stempeln am Objekt per App oder Terminal
Sachkunde oder Unterrichtung je Posten
- Fundstelle
- § 34a Abs. 1a GewO
- Mit Zettel oder Excel
- Qualifikationen in einer zweiten Liste
- Mit MetronHR
- Zuweisung prüft die hinterlegten Nachweise
11 Std. Ruhezeit
- Fundstelle
- § 5 Abs. 1 ArbZG
- Mit Zettel oder Excel
- beim nächtlichen Umplanen nicht sichtbar
- Mit MetronHR
- Verfügbare nur mit eingehaltener Ruhezeit
Dienst- und Schichtplanung, Tagesplan und Kunden-Kontingente gehören zum Professional-Tarif.
Nachlesen: § 34a Abs. 1 und 1a GewO, § 11b GewO · § 2a Abs. 1 Nr. 10 SchwarzArbG, § 17 Abs. 1 MiLoG · § 5 Abs. 1 ArbZG, § 7 Abs. 1 Nr. 1 ArbZG · § 10 Abs. 1 Nr. 13 ArbZG, § 11 Abs. 3 ArbZG
Ausführlich mit Beispielen: Maximale Arbeitszeit im Sicherheitsdienst: wann 12 Stunden erlaubt sind
Stand: November 2026. Das ist keine Rechtsberatung, bei einem konkreten Fall im Betrieb fragst du besser jemanden mit Zulassung.
Der Posten ist besetzt, aber darf die Person das auch?
Im Bewachungsgewerbe ist die Frage nach der Besetzung immer zwei Fragen: Wer hat Zeit, und wer hat die Berechtigung.
- Problem
Qualifikationen liegen in einer zweiten Liste
Wer Sachkunde hat und wessen Zuverlässigkeitsprüfung wann ausläuft, steht in einer Excel-Datei, die beim kurzfristigen Umplanen niemand öffnet.
- Problem
Zeiten entstehen am Objekt, nicht im Büro
Zwischen Schichtende am Objekt und Eintrag im System liegen oft Tage. Die Frist des § 17 MiLoG läuft trotzdem.
- Problem
Zuschläge werden pauschal gezahlt
Nacht, Sonntag und Feiertag in einer Position zusammengefasst kostet die Steuerfreiheit nach § 3b EStG.
Qualifikation am Objekt, Zeit am Objekt
Jeder Posten trägt seine Anforderung, jede Wachperson ihre Nachweise mit Ablaufdatum. Wer die Anforderung nicht erfüllt, lässt sich nicht zuweisen. Gestempelt wird vor Ort, per App oder Terminal.
Keine Zuweisung ohne NachweisDer Fehler wird beim Planen verhindert, nicht bei der Kontrolle festgestellt.
Funktionen für Sicherheitsunternehmen
Auf wechselnde Objekte, Qualifikationsbindung und Nachtdienste ausgelegt.
- Bereitschaft
Rufbereitschaft getrennt vom Dienst am Objekt
Wer auf Abruf steht, ist im Plan als solcher zu erkennen.
Zuweisung und Entzug der Rufbereitschaft laufen mit Benachrichtigung, der Ruf aus der Bereitschaft wird als eigenes Ereignis festgehalten. Damit lässt sich die Zeit am Objekt von der Zeit auf Abruf trennen, statt beides als eine Schicht zu führen.
- Planung
Anforderung je Objekt
Sachkunde und Unterrichtung sind Planungsdaten
Am Objekt steht, welche Qualifikation der Posten verlangt. Die Zuweisung prüft das gegen die hinterlegten Nachweise der Person.
- Akte
Nachweise mit Ablaufdatum
Die Wiederholungsprüfung meldet sich von selbst
Unterrichtung, Sachkundeprüfung und Zuverlässigkeitsprüfung liegen in der digitalen Personalakte, mit Frist und Erinnerung vor Ablauf.
- Zeit
Stempeln am Einsatzort
Die Aufzeichnung entsteht dort, wo gearbeitet wird
Per App mit Standortbezug oder über ein Terminal am Objekt. Beginn, Ende und Dauer landen sofort im Nachweis nach § 17 MiLoG.
- Lohn
Zuschläge getrennt je Stunde
Steuerfreiheit nach § 3b EStG bleibt erhalten
Nacht, Sonntag und Feiertag werden je tatsächlich geleisteter Stunde berechnet und einzeln ausgewiesen, nicht als Sammelposten.
- Überblick
Ein Konto über alle Objekte
Höchstarbeitszeit über Objektgrenzen hinweg
Wer an drei Objekten eingesetzt ist, hat trotzdem ein Arbeitszeitkonto, eine Ruhezeitprüfung und eine Wochengrenze.
Für Disposition und Wachpersonal
Die Disposition plant, das Personal arbeitet verteilt. Beide brauchen denselben Stand.
- Disposition / Objektleitung
Ausfall ersetzen, ohne die Berechtigung zu übersehen
- Nachts um zwei fällt jemand aus. Wer springt ein, und darf die Person diesen Posten überhaupt versehen?
- Die Liste der Verfügbaren zeigt nur, wer Qualifikation und Ruhezeit erfüllt. Der Rest steht gar nicht erst zur Auswahl.
- Wachperson
Einsatzort, Zeit und Nachweise im Handy
- Wo bin ich morgen eingeteilt, und wann läuft meine Unterrichtung ab?
- Plan, Stempeluhr und die eigenen Nachweise mit Ablaufdatum liegen in derselben App.
Häufige Fragen aus dem Bewachungsgewerbe
Was Sicherheitsunternehmen zu Qualifikation, Zeit und Nachweis fragen.
Steht deine Frage nicht dabei? Schritt für Schritt erklärt ist die Bedienung im Hilfezentrum.
Schreib uns eine NachrichtFür welche Tätigkeiten brauche ich eine Sachkundeprüfung statt der Unterrichtung?
Nach § 34a Abs. 1a GewO für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr, für den Schutz vor Ladendiebstahl, für Einlasskontrollen in gastgewerblichen Diskotheken und für leitende Funktionen bei der Bewachung von Asylunterkünften und zugangsgesicherten Großveranstaltungen.
Wie oft wird die Zuverlässigkeit einer Wachperson überprüft?
Die Behörde wiederholt die Überprüfung spätestens alle fünf Jahre. Geführt werden die Angaben im Bewacherregister nach § 11b GewO.
Gilt die Aufzeichnungspflicht nach § 17 MiLoG auch für uns?
Ja. Das Wach- und Sicherheitsgewerbe ist in § 2a Abs. 1 Nr. 10 SchwarzArbG genannt, damit trifft die Pflicht jeden Arbeitnehmer des Betriebs, mit sieben Tagen Frist und zwei Jahren Aufbewahrung.
Dürfen wir wegen der Arbeitsbereitschaft im Pfortendienst länger als zehn Stunden planen?
Nur auf Grundlage eines Tarifvertrags oder einer darauf gestützten Betriebsvereinbarung (§ 7 Abs. 1 Nr. 1 ArbZG). Ohne Tarifbindung bleibt es bei den Grenzen aus § 3 ArbZG, auch wenn der Dienst überwiegend aus Warten besteht.
Können wir die Ruhezeit wie in der Gastronomie auf zehn Stunden verkürzen?
Nein. Die Verkürzungsmöglichkeit des § 5 Abs. 2 ArbZG nennt das Bewachungsgewerbe nicht. Es bleibt bei elf Stunden, soweit kein Tarifvertrag nach § 7 ArbZG etwas anderes vorsieht.
Andere Branchen
Gebäudereinigung
Ein allgemeinverbindlicher Branchenmindestlohn nach AEntG, Aufzeichnung nach § 17 MiLoG und Wegezeiten zwischen Objekten, die niemand für Arbeitszeit hält, aber welche sind.
AnsehenLogistik
Für Fahrpersonal gilt nicht § 3 ArbZG, sondern § 21a: 48 Stunden im Schnitt, Ausgleich über vier Monate oder 16 Wochen, und Bereitschaftszeit zählt unter Bedingungen nicht mit.
AnsehenFitnessstudios
Kurse laufen über freie Trainer, Theke und Reinigung über Minijobs, und beides hat je eine eigene Falle: Scheinselbstständigkeit und die Verdienstgrenze.
Ansehen
Qualifikation, Zeit und Nachweis an einer Stelle
Objektanforderungen, Sachkundenachweise mit Ablaufdatum und die Aufzeichnung nach § 17 MiLoG in einem System. 14 Tage kostenlos testen.
- Keine Kreditkarte erforderlich
- Schnell startklar
- Monatlich kündbar
- Voller Zugriff auf alle Funktionen
Ohne Kreditkarte, jederzeit kündbar