Für Hotels und Beherbergungsbetriebe

Rezeption, Housekeeping und Küche in einem Plan

Drei Abteilungen mit drei Rhythmen, eine gemeinsame Aufzeichnungspflicht. MetronHR hält den Plan zusammen und den Nachweis vollständig.

Keine Kreditkarte erforderlich · Monatlich kündbar

  • Aufzeichnung nach § 17 MiLoG für das ganze Haus
  • Nachtrezeption mit Zuschlägen und Untersuchungsfristen
  • Housekeeping nach Zimmern statt nach Bauchgefühl geplant

Kurz gesagtHotels müssen für jeden Arbeitnehmer Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit binnen sieben Tagen aufzeichnen und zwei Jahre aufbewahren, weil das Beherbergungsgewerbe in § 2a SchwarzArbG steht. Wer nachts an der Rezeption arbeitet, kann Nachtarbeitnehmer werden. MetronHR plant im Professional-Tarif Rezeption, Housekeeping und Küche in einem Plan, mit einem Stundenkonto je Person.

Rechtslage

Was im Hotel rechtlich zusammenkommt

Ein Hotel vereint drei Betriebsarten unter einem Dach. Die Aufzeichnungspflicht gilt für alle drei gleich, die Arbeitszeitregeln unterscheiden sich je nach Abteilung deutlich.

Frist zur Aufzeichnung
7 Kalendertage
Aufbewahrung
2 Jahre
Ruhezeit verkürzbar auf
10 Stunden
Nachtzeit nach ArbZG
23 bis 6 Uhr
  1. Beherbergung steht in § 2a SchwarzArbG

    Weil das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe dort genannt ist, zeichnet ein Hotel nach § 17 Abs. 1 MiLoG für jeden Arbeitnehmer auf, binnen sieben Kalendertagen, zwei Jahre aufzubewahren.

    Das betrifft Rezeption, Housekeeping, Küche und Service gleichermaßen. Bei Housekeeping über eine Fremdfirma bleibt die Pflicht beim Dienstleister, du haftest aber nach § 13 MiLoG in Verbindung mit § 14 AEntG für den Mindestlohn seiner Beschäftigten.

  2. Die Nachtrezeption macht Nachtarbeitnehmer

    Wer regelmäßig mehr als zwei Stunden zwischen 23 und 6 Uhr arbeitet, leistet Nachtarbeit. Ab 48 solcher Tage im Jahr gelten die Ansprüche aus § 6 ArbZG.

    Dazu gehören die arbeitsmedizinische Untersuchung auf Kosten des Arbeitgebers, ab dem 50. Lebensjahr jährlich, und ein angemessener Ausgleich in freien Tagen oder als Zuschlag, soweit kein Tarifvertrag etwas anderes regelt (§ 6 Abs. 5 ArbZG). Die werktägliche Arbeitszeit der Nachtarbeitnehmer hat einen eigenen, kürzeren Ausgleichszeitraum von einem Monat oder vier Wochen (§ 6 Abs. 2 ArbZG).

  3. Sonntags offen, Ersatzruhetag trotzdem

    Beherbergung ist von § 10 Abs. 1 Nr. 4 ArbZG erfasst und darf sonntags stattfinden. Jeder Beschäftigungssonntag zieht einen Ersatzruhetag binnen zwei Wochen nach sich.

    Zusätzlich müssen mindestens 15 Sonntage im Jahr beschäftigungsfrei bleiben (§ 11 Abs. 1 ArbZG). In einem Haus mit durchgehendem Betrieb muss diese Zählung je Person laufen, nicht je Abteilung.

  4. Verkürzte Ruhezeit im Beherbergungsbetrieb

    Die Ruhezeit darf auf zehn Stunden sinken, wenn jede Verkürzung durch eine andere Ruhezeit von mindestens zwölf Stunden ausgeglichen wird, innerhalb eines Monats oder von vier Wochen.

    Das erlaubt § 5 Abs. 2 ArbZG. Praktisch relevant wird es beim Wechsel von Spätdienst auf Frühdienst an der Rezeption und beim Frühstücksservice, der um fünf beginnt, nachdem die Bar um eins geschlossen hat.

Die wichtigsten Pflichten und wie sie im Alltag erfüllt werden

PflichtFundstelleMit Zettel oder ExcelMit MetronHR
Aufzeichnung binnen 7 Tagen§ 17 Abs. 1 MiLoGerst beim Abtippen am Monatsendebeim Stempeln, am selben Tag
Nachtarbeit ab 48 Tagen im Jahr§ 2 Abs. 5, § 6 ArbZGNachtdienste zählt niemand mit48-Tage-Zählung über das Kalenderjahr
Ersatzruhetag nach Sonntagsarbeit§ 11 Abs. 3 ArbZGjede Abteilung zählt für sichZählung je Person über alle Abteilungen

Dienst- und Schichtplanung, Tagesplan und Kunden-Kontingente gehören zum Professional-Tarif.

  • Aufzeichnung binnen 7 Tagen

    Fundstelle
    § 17 Abs. 1 MiLoG
    Mit Zettel oder Excel
    erst beim Abtippen am Monatsende
    Mit MetronHR
    beim Stempeln, am selben Tag
  • Nachtarbeit ab 48 Tagen im Jahr

    Fundstelle
    § 2 Abs. 5, § 6 ArbZG
    Mit Zettel oder Excel
    Nachtdienste zählt niemand mit
    Mit MetronHR
    48-Tage-Zählung über das Kalenderjahr
  • Ersatzruhetag nach Sonntagsarbeit

    Fundstelle
    § 11 Abs. 3 ArbZG
    Mit Zettel oder Excel
    jede Abteilung zählt für sich
    Mit MetronHR
    Zählung je Person über alle Abteilungen

Dienst- und Schichtplanung, Tagesplan und Kunden-Kontingente gehören zum Professional-Tarif.

Nachlesen: § 2a Abs. 1 Nr. 2 SchwarzArbG · § 17 Abs. 1 MiLoG, § 13 MiLoG · § 5 Abs. 2 ArbZG, § 6 Abs. 2 bis 5 ArbZG · § 10 Abs. 1 Nr. 4 ArbZG, § 11 Abs. 1 und 3 ArbZG

Ausführlich mit Beispielen: Arbeitszeit im Hotel: Nachtdienst, geteilte Dienste und Ruhezeit richtig planen

Stand: November 2026. Das ist keine Rechtsberatung, bei einem konkreten Fall im Betrieb fragst du besser jemanden mit Zulassung.

Heute im Betrieb

Drei Abteilungen, drei Excel-Dateien, eine Prüfung

Rezeption plant in Schichten, Housekeeping nach Zimmerzahl, die Küche nach Belegung. Am Monatsende soll daraus eine Lohnabrechnung werden.

  • Problem

    Jede Abteilung plant für sich

    Wer im Frühstück aushilft und abends an der Bar steht, taucht in zwei Plänen auf. Die Höchstarbeitszeit sieht keiner der beiden.

  • Problem

    Housekeeping wird nach Gefühl besetzt

    Die Belegung steht im PMS, der Personalbedarf entsteht im Kopf der Hausdame. Bei einer Gruppenanreise passt das selten.

  • Problem

    Nachtdienste ohne Zählung

    Ab 48 Nachtdiensten im Jahr entstehen Ansprüche. Wer nicht zählt, bemerkt sie erst, wenn jemand sie geltend macht.

Mit MetronHR

Ein Haus, ein Plan, eine Auswertung

Alle Abteilungen planen im selben System, Arbeitszeit wird je Person geführt und nicht je Abteilung. Zuschläge, Nachtdiensttage und Ersatzruhetage laufen automatisch mit.

Eine Personalakte je KopfWer in zwei Abteilungen arbeitet, hat trotzdem ein Stundenkonto und eine Grenze.

Funktionen für den Hotelbetrieb

Auf durchgehenden Betrieb, geteilte Dienste und Abteilungswechsel ausgelegt.

  • Planung

    Abteilungen mit eigenen Regeln

    Rezeption und Housekeeping planen verschieden, zählen aber gemeinsam

    Je Abteilung eigene Schichtvorlagen und Besetzungsstärken, je Person ein gemeinsames Arbeitszeitkonto über alle Abteilungen hinweg.

  • Zeit

    Zuschläge nach Uhrzeit und Tag

    Nacht, Sonntag und Feiertag getrennt ausgewiesen

    Die Zuschläge werden je tatsächlich geleisteter Stunde berechnet und getrennt ausgewiesen, damit die Steuerfreiheit nach § 3b EStG erhalten bleibt.

  • Arbeitsschutz

    Nachtdiensttage und Untersuchungsfristen

    Die 48-Tage-Grenze meldet sich selbst

    Die Zählung läuft über das Kalenderjahr, und wer die Grenze erreicht, erscheint in der Liste für die arbeitsmedizinische Vorsorge.

  • Überblick

    Lückenloser Nachweis für zwei Jahre

    Export für jeden Zeitraum in Sekunden

    Beginn, Ende und Dauer je Arbeitstag, Korrekturen protokolliert, Ausgabe als Datei für die Prüfung durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit.

  • Mobile

    Plan und Stempeln auf dem Handy

    Auch für Kräfte ohne festen Arbeitsplatz

    Housekeeping und Service haben keinen Schreibtisch. Plan, Stempeluhr und Abwesenheitsantrag liegen deshalb in der App.

Für Direktion und Team

Vom Wochenplan bis zur eigenen Schicht, dieselbe Datenlage.

  • Direktion / Personalleitung

    Ein Blick auf das ganze Haus

    • Die Auslastung schwankt, die Personalkosten sollen mitschwanken, und die Aufzeichnung muss trotzdem stimmen.
    • Geplante gegen geleistete Stunden je Abteilung, Zuschlagsanteile sichtbar, der Nachweis entsteht nebenbei.
    Auswertungen ansehen
  • Rezeption, Housekeeping, Küche

    Die eigene Schicht ohne Rückfrage

    • Der Plan hängt im Backoffice, Änderungen erfährt man beim Dienstantritt.
    • Der aktuelle Plan liegt im Handy, mit Erinnerung vor Dienstbeginn und der Möglichkeit, Schichten zu tauschen.
    Mobile App ansehen

Häufige Fragen aus der Hotellerie

Was Beherbergungsbetriebe zu Aufzeichnung und Dienstplan fragen.

Steht deine Frage nicht dabei? Schritt für Schritt erklärt ist die Bedienung im Hilfezentrum.

Schreib uns eine Nachricht
Gilt § 17 MiLoG auch für unsere Festangestellten an der Rezeption?

Ja. Das Beherbergungsgewerbe ist in § 2a Abs. 1 Nr. 2 SchwarzArbG genannt, und daran knüpft § 17 Abs. 1 MiLoG an. Die Pflicht trifft alle Arbeitnehmer des Betriebs, unabhängig von Verdienst und Vertragsart.

Zahlen wir in der Nebensaison für Zimmer, die niemand macht?

Nein. Du passt die Zahl der Lizenzen monatlich selbst an, nach oben und nach unten, ohne Rücksprache und ohne Mindestlaufzeit. Die Untergrenze ist die Zahl der Plätze, die gerade belegt sind. Wer Saisonkräfte nur von Mai bis Oktober beschäftigt, zahlt sie auch nur für diese Monate.

Was gilt, wenn wir das Housekeeping an eine Fremdfirma vergeben?

Die Aufzeichnungspflicht trifft den Dienstleister als Arbeitgeber. Für den Mindestlohn seiner Beschäftigten haftest du nach § 13 MiLoG allerdings wie ein Bürge, der auf die Einrede der Vorausklage verzichtet hat.

Ab wann ist die Nachtrezeption Nachtarbeit?

Sobald mehr als zwei Stunden der Nachtzeit von 23 bis 6 Uhr umfasst sind (§ 2 Abs. 4 ArbZG). Nachtarbeitnehmer ist, wer das an mindestens 48 Tagen im Kalenderjahr tut oder normalerweise in Wechselschicht arbeitet.

Können wir die Ruhezeit zwischen Bar und Frühstück verkürzen?

Ja, um bis zu eine Stunde auf zehn (§ 5 Abs. 2 ArbZG), aber jede Verkürzung braucht innerhalb eines Monats oder von vier Wochen einen Ausgleich durch eine Ruhezeit von mindestens zwölf Stunden.

Wie behalten wir Mitarbeitende im Blick, die in zwei Abteilungen arbeiten?

Über ein Arbeitszeitkonto je Person statt je Abteilung. Höchstarbeitszeit, Ruhezeit und Zuschläge werden aus allen Einsätzen gemeinsam berechnet.

Ein Plan für das ganze Haus, ein Nachweis für die Prüfung

Rezeption, Housekeeping und Küche im selben System, mit Zuschlägen, Nachtdienstzählung und lückenloser Aufzeichnung. 14 Tage kostenlos testen.

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