Arbeitszeitnachweis nach § 17 MiLoG
Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit, aufgezeichnet in der Form, die § 17 MiLoG verlangt: spätestens sieben Kalendertage nach der Arbeitsleistung, zwei Jahre aufzubewahren.
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- Frei verwendbar

Was steckt in der Vorlage?
Sofort einsetzbar, mit Formeln, Beispieldaten und einer Legende.
- Zwölf Monatsblätter für 2026, Feiertage bundesweit markiert
- Dauer je Tag automatisch aus Beginn, Ende und Pause
- Monatssumme am Blattende, Unterschriftszeile für beide Seiten
- Felder für Betrieb, Beschäftigte, Tätigkeit und Einsatzort
- Rechtshinweise zu Frist und Aufbewahrung direkt im Blatt
Wann passt die Vorlage?
Ideal als Übergangslösung oder für kleine Teams, mit klaren Grenzen.
- Betriebe in den Branchen nach § 2a Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz
- Geringfügig Beschäftigte, für die § 17 MiLoG unabhängig von der Branche gilt
- Nachweis gegenüber der Finanzkontrolle Schwarzarbeit
Eine Tabelle beweist nicht, wer sie wann geändert hat.
Der Nachweis nach § 17 MiLoG muss bei einer Prüfung standhalten. Eine Excel-Datei lässt sich rückwirkend ändern, ohne dass es jemand sieht. MetronHR erfasst die Zeit beim Stempeln, prüft sofort gegen die Grenzen des Arbeitszeitgesetzes und hält jede Korrektur mit Person, Zeitpunkt und altem Wert fest.
| Excel-Vorlage | MetronHR | |
|---|---|---|
| Pflege | Manuelle Pflege | Automatische Berechnungen |
| Freigaben | Keine Workflows | Genehmigungs-Workflow |
| Erinnerungen | Keine Erinnerungen | Erinnerungen |
| Team | Pro Mitarbeiter neu kopieren | Eine zentrale Quelle für das ganze Team |
Häufige Fragen
Antworten zur Nutzung und zu rechtlichen Aspekten.
Steht deine Frage nicht dabei? Schritt für Schritt erklärt ist die Bedienung im Hilfezentrum.
Schreib uns eine NachrichtFür wen gilt § 17 MiLoG?
Für geringfügig Beschäftigte und für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Wirtschaftsbereichen nach § 2a Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz. Dazu zählen Bau, Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe, Personenbeförderung, Speditions-, Transport- und Logistikgewerbe, Schaustellergewerbe, Forstwirtschaft, Gebäudereinigung, Auf- und Abbau von Messen und die Fleischwirtschaft.
Bis wann muss die Zeit aufgezeichnet sein?
Spätestens bis zum Ablauf des siebten auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertages (§ 17 Abs. 1 MiLoG). Es reicht also nicht, am Monatsende alles nachzutragen.
Wie lange muss ich die Nachweise aufbewahren?
Mindestens zwei Jahre, beginnend ab dem für die Aufzeichnung maßgeblichen Zeitpunkt (§ 17 Abs. 1 Satz 2 MiLoG). Steuer- und handelsrechtliche Fristen können länger sein.
Gilt die Pflicht auch, wenn mein Betrieb nicht in § 2a SchwarzArbG steht?
Die Pflicht aus § 17 MiLoG dann nicht, wohl aber die allgemeine Pflicht zur Arbeitszeiterfassung. Das Bundesarbeitsgericht hat am 13.09.2022 entschieden (1 ABR 22/21), dass Arbeitgeber ein System zur Erfassung der Arbeitszeit einführen müssen; das folgt aus § 3 Abs. 2 Nr. 1 Arbeitsschutzgesetz.
Reicht eine Unterschrift der Beschäftigten als Nachweis?
Die Unterschrift dokumentiert die Kenntnisnahme und ist üblich, gesetzlich vorgeschrieben ist sie nicht. Entscheidend ist, dass Beginn, Ende und Dauer festgehalten sind und die Aufzeichnung fristgerecht entstanden ist.
Vorlagen sind ein Start. MetronHR ist die Antwort.
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